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Responding to Multiculturalism, the Rejection of Reason, and the new Postmodern Diversity
Das Anliegen Dennis McCallums und seiner Mitautoren ist, ihre Leser zuzurüsten und zu sensibilisieren
für den epochalen Wandel in unseren Gesellschaften zum Postmodernismus als dominierender Weltsicht.
Es hat, so McCallum, in den letzten 150 Jahren kaum eine andere Schlüssel-Herausforderung gegeben, auf die die Gemeinde
Jesu derart schlecht vorbereitet ist, und es ist wohl immer noch keine Übertreibung zu behaupten,
daß ca. 80-90% der bekennenden Christen in Deutschland noch nie etwas von diesem Thema
gehört haben, geschweige denn sich damit auseinandergesetzt haben, obwohl sie bereits tagtäglich von
den Auswirkungen betroffen sind.
In postmodernistischer Sicht stellen Verstand und Logik kulturelle Voreingenommenheiten dar. Weiter wird behauptet,
daß Wahrheit außerhalb unserer Köpfe nicht existiert und nur
Ausdruck herrschender gesellschaftlicher Machtverhältnisse ist. In einer von solchem Gedankengut, vom "Tod
der Wahrheit" geprägten Gesellschaft
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- sind Meinungen Fakten gleichwertig,
- sind alle Lebensstile, Überzeugungen und Religionen gleichermaßen richtig,
- sind "Intoleranz" und das Kritisieren der Ansichten und Werte anderer die
letzten unverzeihlichen Kardinalsünden.
Um dem Leser den Postmodernismus und den herausfordernden Charakter seiner Wahrheitslehre für den
christlichen Glauben vorzustellen, bereiten die Autoren das Gedankengut von Modernismus und Postmodernismus
in Form mehrerer Kernthesen auf und vergleichen diese miteinander und mit der entsprechenden
biblisch-christlichen Sichtweise, um Konfliktfelder und Berührungspunkte des christlichen
Glaubens mit Modernismus und Postmodernismus aufzuzeigen. Anschließend betrachtet das
Autorenteam die Auswirkungen des Postmodernismus auf folgende Bereiche des Alltags:
- Gesundheitswesen
- Literatur und Textkritik
- Bildung und Erziehung
- Geschichte und Geschichtswissenschaft
- Psychotherapie
- Recht und Gesetz
- Wissenschaft und Forschung
- Religion und Spiritualität
Zu den kritikwürdigen Phänomenen, die dabei zur Sprache kommen, gehören u.a. der Einzug esoterischer
Methoden in das Gesundheitswesen, Political Correctness und davon motivierte Verhaltenskodizes, Betrachtung des
Geschlechts als soziale Konstruktion (Gender), positive Diskriminierung, Multikulturalismus als Ideologie, Konstruktivismus
als Lerntheorie, Geringschätzung von Wissen, Ablehnung von Kritik, Strafe, Grenzsetzung und Korrektur in der
Kindererziehung, Geschichtsklitterung, Critical Studies, der grassierende Antirealismus, die Lehre von
der "Vielfalt" (Diversity Ideology), der Opferrollenkult sowie die Politisierung des Rechts.
Zum Ende hin warnen die Autoren evangelikale Christen davor, sich dem Postmodernismus mit seinem Antirealismus und
seiner Wahrheitsfeindlichkeit in gleicher Weise anzubiedern, wie sich die liberalen Theologen in der Vergangenheit
dem Modernismus anbiederten, kritisieren die zunehmende Ausbreitung einer Sicht, die "Kopf" und
"Herz" gegeneinander ausspielt, und bringen einige praktische kommunikative Ideen, wie im Gespräch
mit anderen eingefahrene postmodernistische Sichtweisen aufgebrochen werden können, um so Raum für ein
sinnvolles Bezeugen der Wahrheit Gottes zu schaffen.
Ein Glossar wichtiger postmodernistischer und anderer philosophisch-religiöser Begriffe rundet das
empfehlenswerte Buch ab.
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| ISBN |
Verlag |
| 978-1-55661-724-9 |
Bethany House Publishers, USA |
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| Erscheinungsform: |
Taschenbuch, Softcover, 290 Seiten |
| Erscheinungsjahr: |
1996 |
| Neupreis (2010): |
EUR 21,99 |
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