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Gott ist ein Gott der Beziehungen, und zwar
- innerhalb der Dreieinigkeit,
- des Menschen zu Gott und umgekehrt,
- der Menschen untereinander,
- insbesondere auch der Beziehung zwischen Mann und Frau.
Gott hat den Menschen als Beziehungs-Wesen geschaffen, nach seinem Bild, als Ausdruck
seines Charakters. Beziehungen sind ein zentraler Aspekt im Leben eines jeden
Menschen und daher auch ein zentraler Aspekt des Redens Gottes zu allen Menschen und
in seiner Konzeption eines gelingenden Lebens.
Aktionen, Gebote und Worte Gottes haben praktisch immer mit dem Beziehungsaspekt zu tun.
Jede Form von Sünde ist eine Verletzung von Gottes Beziehungskonzepten für uns
und entspringt aus einer Störung der Beziehung zu Gott.
Entsprechend der zentralen Bedeutung von Beziehungen redet Gott klar und deutlich über
alles, was mit Beziehungen zu tun hat, insbesondere auch mit der einen, herausragenden Form
der Beziehung zwischen Mann und Frau, der Ehe.
Die Ehe ist die einzige von Gott vorgesehene und legitimierte Beziehungsform, die die
(totale) sexuelle Gemeinschaft eines Menschen mit einem anderen Menschen beinhaltet.
Sie wurde noch vor dem Sündenfall als Institution von ihm eingerichtet.
Jede andere Form der Paarbeziehung bekommt ihre Bedeutung und ihren Sinn durch die Ehe
und das hinter ihr stehende Konzept Gottes und muß von ihr aus eingeordnet und gedeutet werden.
Hieraus ergeben sich für allgemeine Paarbeziehungen entscheidende Schlußfolgerungen:
- Eine Paarbeziehung hat nur als Hinführung auf eine potentielle Ehe der betreffenden Partner miteinander
einen Sinn; sie stellt keinen Sinn oder Wert an sich dar. Sie ist insbesondere auch nicht
einzugehen, um etwas "zu lernen" oder "zu
üben" oder danach "beziehungserfahren zu sein", oder "weil alle einen Freund/eine
Freundin haben".
- Eine Paarbeziehung kann daher von einem Christen nur sinnvoll mit einer Person eingegangen werden,
mit der nach aktuellem Sachstand, bei hinreichender Übereinstimmung der Lebensziele und -visionen,
auch eine christliche Ehe möglich wäre.
- Aus dem Hinführungscharakter einer Paarbeziehung zur Ehe ergibt sich auch, daß aus
ihr heraus eine Eheschließung in absehbarer realistischer Zeit (etwa 2-3 Jahre) möglich
sein muß. Aus diesem Grund sind Paarbeziehungen vor dem 17. Lebensjahr nicht sinnvoll.
- Eine Paarbeziehung kann nicht sinnvoll weitergeführt werden und ist aufzulösen, wenn
diese Voraussetzung nicht (mehr) gegeben ist, d.h. wenn man den anderen - aus welchem Grund auch
immer - nicht (mehr) heiraten kann oder will.
- Eine Paarbeziehung ist kein Werkzeug, um den anderen zu heilen oder zum Christen zu machen oder
einen Beitrag zu seiner Bekehrung zu leisten.
- Eine Paarbeziehung ist kein Mittel, um "einfach nicht mehr allein sein zu müssen".
Die Bibel rät Christen dringend von einer Eheschließung mit einem Nichtchristen ab.
Aus diesem Grund ist es, gemäß obiger Schlußfolgerungen, für einen Christen nicht sinnvoll,
eine Paarbeziehung mit einem (Noch-)Nichtchristen
einzugehen. ( Keine Paarbeziehung mit Nichtchristen).
Bestimmte Formen von Paarbeziehung kommen für Christen von vornherein nicht in Betracht, weil sie
in offensichtlichem Widerspruch zu Gottes Konzept der Ehe bzw. ausdrücklich unter dem Gericht Gottes
stehen. Hierzu gehören insbesondere
- die Lebensabschnittspartnerschaft,
- alle homosexuell geprägten Partnerschaftsformen.
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