Ein besonderes Kennzeichen der Emergenten Bewegung ist die Kreation eines charakteristischen
Sprachcodes, eines Vokabulars von Begriffen, die es entweder nie zuvor gegeben hat (also
Neuschöpfungen oder Neologismen), oder die bislang im evangelikalen Bereich sehr
ungebräuchlich waren, oder aber vertraute Begriffe, die (der
Redefinitionsstrategie Richard Rortys nicht unähnlich) inhaltlich anders gefüllt
worden sind.
Dieser "emergente" Sprachcode ist so charakteristisch, daß seine plötzliche
Verwendung in der Gemeinde oder durch Personen ein eindeutiges Signal für einen beginnenden
emergenten Einfluß oder eine beginnende Hinwendung zur emergenten Bewegung
darstellt.
Das Glossar wird derzeit erarbeitet und wird voraussichtlich folgende "Emergentismen"
umfassen:
inkarnieren, inkarnatorisch
Kontext
Kontextualisierung
Missio Dei
missional
Reich Gottes
Transformation, Gesellschaftstransformation
"ancient future faith"
Als "emergente Marken" verwendete Begriffe und Slogans
EPIC - Name einiger emergenter Gemeinden.
Vom eigentlichen Sinn her ist es ein Schlagwort zur Beschreibung postmodernistisch
geprägter Kultur, ihres Denkens und Lebensgefühls. Zum einen kann es als Ganzwort
gelesen werden und bedeutet dann "episch", also story-orientiert,
zum anderen als Akrostichon: "Postmodern culture is E-P-I-C in that it is
- Experiential,
- Participatory,
- Image-driven, and
- Connected."
(Leonard Sweet)
Mosaik / Mosaic, Mittendrin / Mitten im Leben, Kontext / Context
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